BischlerPatrick Bischler Wohnort: Heidelberg, Baden-Württemberg Seit 2009 arbeitet Bischler mit einer festen Bandformation zusammen,
was die natürliche Dynamik seiner Songs noch unterstreicht: Der folkige
Grundtenor wird nun bereichert durch dezente Pop- und Rockelemente, mehrstimmiger
Gesang und Geige sorgen für besondere Akzente. 2010 erscheint schließlich
Bischlers erstes Album „Pause“, eine ebenso charmante wie eindringliche
Aufforderung, inmitten der fremdverordneten täglichen Hektik doch einfach
mal stehen zu bleiben und die Augen zu öffnen. Online:
Platten: Pause (CD, 2010) Gesanglich glänzt Bischler durch seine ungeheure Präsenz, egal, ob er die ganz leisen Töne bedient, die leidenschaftliche Rockröhre raushängen lässt, oder sein Markenzeichen, ein resignativ hingehauchtes „Ja“ pflegt. Und was er da singt, ist – Dankeschön! – endlich mal alles andere als die gängige emotionale Nabelschau. Neben allem Sinn für Witz, Ironie und Skurrilitäten („Das Lied vom armen
Reh“, „Individualisiertes Curriculum“) verfolgt Bischler ein durchaus
ernsthaftes Anliegen. Immer wieder spricht er den Hörer direkt an und
stößt ihn mit der Nase auf den Irrsinn unserer auf Tempo, Leistung und
Anpassung ausgerichteten Welt – und auf den Verlust, den wir fast gar
nicht mehr bemerken: „Die schönen kleinen Momente / die stecken im Detail
/ Man könnte sie verpassen / Gehn sie nicht daran vorbei“ – nee, lieber
mal Pause machen, am besten mit Bischler. Intro
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