Colt Rivers

Wohnort: Stuttgart, Baden-Württemberg
LoFi-Familienmitglied seit: Mai 2009

Colt RiversColt Rivers ist eigentlich in Stuttgart zu Hause. In den letzten zwei Jahren hat ihn aber die Reiselust gepackt und nach Berlin, Dublin und Prag getrieben, wo dann auch seine erste und aktuelle EP "Love & Death" entstanden ist. Dabei hat er sich vom Zauber verschiedener Orte inspirieren lassen, immer darauf bedacht, die Atmosphäre möglichst unverfälscht zu transportieren. "Festgehalten wurde alles mit dem eingebauten Mikro eines kleinen Multitrackers unter verschiedensten Umständen. Manch Song wurde auf einer Frühlingswiese aufgenommen, der nächste im muffigsten Keller", erzählt Rivers.

Um die Authentizität zu gewährleisten, wurden alle Songs im ersten oder zweiten Take aufgenommen. Dabei hat Rivers mit verschiedenen Gastsängern gearbeitet - aus gutem Grund: "Da meine Singstimme nicht unbedingt grandios ist, entstanden alle Stücke in Kollaberation mit anderen Sängern. Manchmal waren es Freunde, aber auch Leute die ich einfach so 'on the road' getroffen habe." Das Resultat ist eine 5-Track-EP ohne Kompromisse - roh, feinsinnig, Gitarre, Gesang.
bränk, Mai 2009

Online:
www.myspace.com/coltrivers

10 Alben, die Colt Rivers mit auf eine einsame Insel nehmen würde:
Bonnie 'Price' Billy - I See A Darkness
Vic Chesnutt - About To Choke
Nick Drake - Five Leaves Left
Bob Dylan - Time Out Of Mind
Manic Street Preachers - The Holy Bible
R.E.M. - Monster
Social Distortion - White Light White Heat White Trash
Bruce Springsteen - Nebraska
Stone Roses - The Stone Roses
Townes Van Zandt - Our Mother The Mountain

 

Platten:

Love & Death (EP, 2009) DOWNLOAD
Die Grundstimmung von "Love & Death" ist melancholisch. Trotzdem sind die Songs eindringlich und versinken nicht im Hintergrund. Das längste Stück ist mit zweieinhalb Minuten "I Wish I Was Wild Again", eine Ode an die jugendliche Unschuld. Die Aufnahme von "Singing To The Birds" ist in einer irischen Hütte entstanden und wurde als einziger Titel von Rivers selbst eingesungen ("weil kein Sänger zur Hand war"). Wie gut, dass dafür bei dem reizenden "Where The Waters Flow" eine Sängerin zur Hand war, die auch noch, mit ganz viel Charme und Zerbrechlichkeit in der Stimme, für diesen Track prädestiniert ist.

Colt Rivers hat mit "Love & Death" ein spannendes, ehrliches und in sich geschlossenes Erstlingswerk produziert, das nicht immer mit großer Klasse aufwartet, aber atmosphärisch überzeugt und seinen Hörer packen kann. Bitte weiter so, Colt!

The Roseless Rose
Where The Waters Flow
Singing To The Birds
I Wish I Was Wild Again
Waiting For The Rain

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