Paul Henning

Wohnort: Hamburg
LoFi-Familienmitglied seit: September 2010

Paul HenningPaul Henning ist Singer/Songwriter und lebt zur Zeit in Hamburg. Mit 18 Jahren hat der gebürtige Hannoveraner angefangen seine eigenen Songs zu schreiben. Das war 2004. Inspirationen sammelt er in alltäglichen Situationen: „Den Beginn eines neuen Songs finde ich meistens in einer Satzzeile, die mir durch den Kopf geht, oder durch eine Melodie, die ich auf der Gitarre spiele“, erklärt Henning.

Gitarre und Gesang stehen auch im Mittelpunkt seiner Musik, nur sehr vereinzelt und dezent mischen sich mal ein Schlagzeug oder Bläser in den Sound.

Mit dem Release der EP "Lying On The Bathroomfloor" hat Paul Henning nun auch ein Zuhause in der LoFi-Künstlerfamilie gefunden.
bf, September 2010

 

Online:
www.myspace.com/paulhe

 

10 Alben, die Paul Henning mit auf eine einsame Insel nehmen würde:
Beatles - The Beatles (wegen der musikalischen Früherziehung meiner Eltern)
Chokebore - Black Black (traurige Musik aus Hawai...das muss einfach gut sein)
Fink - Mondscheiner ("...und zum Abendbrot gab es kaltes Huhn")
Moldy Peaches - The Moldy Peaches (einer der Gründe warum NY dann doch sehr cool ist)
Nirvana - Nevermind (tja, die Neunziger eben...leider viel zu spät realisiert (erst gegen 1999))
Oma Hans - Trapperfieber (Danke, Jens Rachut!)
Sometree - Sold Heart To The One (wegen den besten Konzerten, auf denen ich je war)
Thermals - Fuckin A (weil ein paar Akkorde reichen, um so richtig tanzbar zu sein)
Tomte - Eine sonnige Nacht (mit Thees würde ich gerne mal ein Bier trinken)
Arne Zank - Die Mehrheit will das nicht hören, Arne (um zu wissen, dass man nicht der perfekte Musiker sein muss, um gute Musik zu machen)

 

Platten:

Lying On The Bathroomfloor (EP, 2010)
Sorgfältig eingeschlagen in einen aufwändig bemalten Bogen Papier, kommt Paul Hennings aktuelle EP daher. Auf dem beiliegenden Textblatt wurden die Lyrics in Zeichnungen übersetzt, so dass für jeden Song eine Art kleiner Comic entsteht. Schon das mit Liebe zum Detail gestaltete Artwork von „Lying On The Bathroomfloor“ lässt erahnen, dass sich dahinter kein halbherzig produziertes Gedudel verbirgt.

Thematisch kreiert Paul Henning vorzüglich melancholische Momente, Situationen oder Gedanken. „Im Großen und Ganzen handeln wohl die meisten Songs auf der EP von einer Situation im Leben, von der an alles egal ist, oder nur noch besser werden kann.“ So erzählt die Ballade „Wenn du lachst“ von den Scherben einer Beziehung, während bei „Köpfe gegen Wände“ schon die ganze Welt in Scherben liegt.

Wer jetzt an selbstmitleidigen Depri-Kram denkt, liegt weit daneben, denn Henning schafft es, jeder ausweglos scheinenden Situation ein Paket Hoffnung vor die Tür zu legen. So ist auch der Titel „Lying On The Bathroom Floor“ zu verstehen: „Von dem Moment an wo man dort am Boden liegt, kann es eigentlich nur noch besser, beziehungsweise nicht viel Schlimmer werden, weshalb solche Momente auch schon wieder etwas positives inne haben.“
bf, September 2010

Haller Willem
Köpfe gegen Wände
Wenn du lachst
The Story of K. and E.
Sadness Is A Warm Gun
Miss Understood
Good Night

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